Schützenkompanie Peter Kemenater Schabs
       

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Hauptmann Roland Seppi
Raut 95
39040 Schabs in Tirol
Fax. 0039 0472 412324

Email:
roland@seppi-gebhard.com
info@kemenaterschuetzen.com

Eckdaten des Schützenwesens in Tirol

ab 1335

ca. um 1335 urkundliche Erwähnung des Begriffes Schütze;



1406 Herzog Friedrich IV. erläßt die "Landesordnung", welche für die Untertanen das Ende der Leibeigenschaft brachte. Die so erlangte Freiheit hatte damit auch eine verstärkte Identifikation mit dem Land und seinen Interessen, namentlich mit der Sicherheit zur Folge. Damals wurde also die Grundlage für die jahrhundertelang praktizierte Bereitschaft der Tiroler, ihr Land zu verteidigen, gelegt. Ziel und Inhalt des Tiroler Schützenwesens war dementsprechend stets nur die Verteidigung des eigenen Landes, der eigenen, engeren Heimat, der eigenen Familie.

1511 Kaiser Maximilian erläßt das Landlibell, das Grunddokument für die Tiroler Wehrhaftigkeit. Es bestätigte die tirolischen Landesfreiheiten und hat die Sonderentwicklung des Landes innerhalb Österreichs mitbestimmt.

1736 Kaiser Karl VI erläßt die Schießstandordnung. Sie anerkannte das Tirolische Defensionswesen als eigenständiges Verteidigungssystem neben jenem des restlichen Kaiserreiches. In der Folge entstanden in vielen Orten Tirols Schießstände. Die Standschützen waren Schützen, die sich vereinsmäßig als Mitglieder eines Schießstandes einschreiben ließen. Sie verpflichteten sich zu einer intensiven Scharf- und Scheibenschützen-Ausbildung. Die von diesen Scharfschützen gebildeten Defensions-Kompanien waren wegen ihrer Treffsicherheit von den Kriegsgegnern gefürchtet. Für ihre Einsätze bevorzugten sie Talengen und Klausen.

1796 erste große Bewährungsprobe des Tiroler Selbstverteidigungssystems in den ersten Revolutionskriegen gegen Napoleon I. (Schlacht bei Spinges - 4. April 1796 - Schlachten bei Bozen, Segonzano und Rivoli)

1809 Tiroler Befreiungskriege unter Führung von Andreas Hofer; Tiroler Schützen befreien das Land von bayrischer und französischer Besetzung. Drei "Bergiselschlachten".

1870 Es entstanden die berühmten Standschützenregimenter und –kompanien, die im Jahre 1915 nach der überraschenden Kriegserklärung Italiens und dem Einsatz der Tiroler Kaiserjäger an der Ostfront, in aller Eile mobilisiert wurden und die Südfront so lange hielten, bis die regulären Truppen eintrafen.
Standschützen waren alle jene, die zu jung oder zu alt waren, um in die reguläre Armee einberufen zu werden;

1919 Annexion Tirols durch Italien und Teilung. Der Faschismus verbietet alles Deutsche, die Tracht, die Institution Schützen.




Ziel ist und bleibt die Wiedervereinigung Tirols und die Rückkehr süd-Tirols zu Österreich




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Landesfestumzug 2009



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