Schützenkompanie Peter Kemenater Schabs
       

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Hauptmann Roland Seppi
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DER SCHWUR DER DREI



Dumpfe Trauer lastete auf dem Volke und unentschlossene Ratlosigkeit bemächtigte sich der tirolischen Führer, als Österreich infolge des Znaimer Waffenstillstandes am 13. Juli 1809 seine Truppen von Tirol abberief. Schier kampflos zogen 16 Tage später die Franzosen in Innsbruck ein. Der Sandwirt war aber entschlossen, die Heimat um keinen Preis aufzugeben. Bis zum letzten Blutstropfen sollte sie verteidigt werden und Hofers bekannte Laufzettel und Aufgebote schwirrten im Augenblick der größten Gefahr wieder durch das ratlose Land. Allenthalben eilten die Sturmführer an den Treffpunkten zusammen.

Unter diesen traten auch an jenem berüchtigten 2. August 1809 drei der bekanntesten Gestalten unserer Heimatgeschichte beim Kreuzwirt in Brixen zu einem Kriegsrat zusammen: Peter Mayr, der Wirt an der Mahr, Peter Kemenater, der Sternwirt von Schabs, und Martin Schenk, der Kreuzwirt von Brixen.
Tapfer ausharren, hieß ihr Gelöbnis, und unverbrüchliche Treue dem Sandwirt von Passeier. Die Ladritscher Brücke müsse abgebrochen werden, lautete ihr Beschluß, die Peißerbrücke mit Pech bestrichen und die Brixner Klause stark befestigt werden. Steinlawinen waren aufzuschichten, Munition und Lebensmittel zu beschaffen und der letzte Mann mußte heran aus den entlegensten Höfen, sollte der Heimat die schwer erfochtene Freiheit erhalten bleiben.

Ihr Vorhaben bekräftigten die drei Männer mit einem Schwur, welcher dem großen Tiroler Meister Albin Egger-Lienz als Gegenstand zu einem leider sehr wenig bekannten Ölgemälde diente. Egger-Lienz selbst nannte das Bild den „Schwur der Drei“.

Vorne (in Hemdärmeln) steht Peter Mayr, rechts (die Hand an der Stuhllehne) Peter Kemenater, oder wie ihn Andreas Hofer nannte, der "Schabser Peter ", im Hintergrunde (die Rechte zum Schwur erhoben) der vollbärtige Martin Schenk. Auf dem Tisch liegt ein Säbel, die rechten Hände der Männer sind über der Waffe ineinandergelegt.

(Das Bild, Öl, Leinwand, signiert, Größe 171 X 157, wurde in der 275. Auktion von A. Wawra in Wien am
14. Mai 1923 aus Privatbesitz versteigert.)



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